Morgen kommen alle Gründungsmitglieder unseres Vereins Ökonomie und Bildung e.V. in München beim ISF zusammen. Die Agenda steht: Symposium 2005 in Pöcking; Aktionen in 2006, Fragen rund im die Mitglieder (Aufnahme und Vorstand) und das Finanzthema. Für 2006 bin ich recht zuversichtlich: wir planen gemeinsam mit einer Unternehmensberatung, der Universität Augsburg und evtl. dem Controllingverband ein Symposium zum Thema "Controlling und Bildung" (Arbeitstitel). Zudem werden wir, hoffentlich noch im April unsere DVD zum Verlag schicken können, auf der das Symposium 2005 "Wirtschaft(s)macht Schule" dokumentiert ist und auf der es noch weiterführhrende Materialien zum Schnittfeld "Wirtschaft und Schule" gibt.
Gestern bin ich sehr zufrieden in's Bett gegangen, warum? Weil ich gestern meinen ersten "Auftritt" vor der Kamera hatte, was mir sehr gefallen hat. Der Hintergrund ist der, das Gabi im Zuge Ihrer Learntec Aktivitäten ein kleines Rollenspiel vorbereiten will, ein Rollenspiel zum Thema "Kompetenzen". Jedenfalls haben wir gestern im Videolabor der Universität Augsburg die Sache abgedreht, was wie gesagt Spaß gemacht hat. Vor laufender Kamera etwas einsprechen oder "seine" Rolle spielen ist anstrengend. Viel wichtiger aber ist, dass man dabei sehr viel über sich selbst erfährt, weil man den Grad an Präsenz enorm steigert. Man muss irgendwie mit allen Sinnen da sein, auch wenn das Produkt nur ein 2 minütiges Video ist. Wenn man sich dann selbst hinterher auf dem Bildschrim sieht, regt das noch mal zur Reflexion an. Nähe und Distanz (zu sich selbst) bringen eine neue Qualität des Lernens hervor. Dabei denke ich, dass man soche reflexionssteigernde Mitteln viel intensiver für die Ausbildung von Lehrern oder derjenigen nutzen sollte, die mit Menschen umgehen müssen. Auch könnte man beim virtuellen Lernen die Videocam für Referate einsetzen, um den Grad an Präsenz zu steigern. Wenn man vor laufender kamera spricht, dann spreche ICH und das zwingt einen eben BEI DER SACHE ZU SEIN. Über die SACHE zu SICH kommen … das war doch Hegel, oder? Ja, das als kleiner Zwischenruf für heute.