Es war wohl 2002, als ich zusammen mit Gabi im schönen Garten von Hildegard Macha saß, einer Professorin an der Uni Augsburg, die irgendetwas zu feiern hatte. Neben mir saß eine weitere Frau, ca. 65 Jahre alt, Juristin. Wir redeten launig über „die Männer“, was sie sich alles herausnehmen und was sie alles nicht tun. Frechheiten! Ich vergaß wohl für einen Moment, das ich ein Mann war. Und dann packte es mich: „Wenn wir Männer Kinder kriegen könnten“, sagte ich in die aufhorchende Runde, „dann wäre mit Sicherheit im ersten Artikel des Grundgesetzes verankert, dass eben diese Männer von allen Arbeitstätigkeiten zu befreien sind. Der Mann“, sagte ich zur Legitimation, „ist für die Reproduktion der Gesellschaft verantwortlich!“ Zumindest die Juristin neben mir hat herzlich gelacht, wusste sie doch meine ironische Zuspitzung zu würdigen.
Aber ich wollte natürlich nicht nur lustig sein: Die Frauen kämpfen seit gut 100 Jahren für ihre Rechte und den Frieden. Vieles wurde erreicht. Heute haben wir Genderbeauftragte, Männer schieben ihre Kinder durch die Parks, Frauen arbeiten was und wo sie wollen. Klingt gut, oder?!
Wie unübersichtlich die Situation geworden ist und wie subtil die Muster quer zu den Geschlechtern liegen, wird wunderbar in der letzten Sendung DIE Anstalt aufbereitet. Die Jungs und Mädels verstehen ihr Handwerk und verpacken ihre Botschaft mit viel Selbstironie.
Selbstironie, für mich ein ideales Schmiermittel zwischen Mann und Frau. Die Geschlechter bleiben, der Rest bleibt Aushandlungssache. Also, liebe Frauen, lasst die Männer keine dicken Bäuche kriegen, sonst müssen wir das Grundgesetz ändern, garantiert!
4.40 Uhr aufstehen (Wolfratshausen), 8.55 Uhr im Seminarraum Potsdam, Kongresshotel – Mobilität in Deutschland, geht doch.
Am Freitagabend durfte ich bei der
Ganze 17 Personen aus fast allen Bereichen des Sports (Verein, Verband, Wissenschaft, Landessportbund etc.) hatten sich für unser Webinar „Lehrreferenten für Blended Learning begeistern!“ angemeldet. Für einen späten Freitagnachmittag nicht schlecht, oder? Wollen doch sonst alle ins ersehnte Wochenende. Unter Regie von 

Es ist ca.
Ich glaube, diese Frage wurde schon vor 50 Jahren in Trainerseminaren gestellt und die Antworten waren (wie heute) alle ähnlich: Ein guter Trainer braucht ein tiefes Verständnis für die Sportart, hohe Selbstreflexion sowie eine Könnerschaft bei der Entwicklung von Talenten, d. h.: Vertrauen spenden und Zweifel stiften, geduldig sein und drängen können, klar sprechen und empathisch zuhören, beteiligen und führen … und so könnte man die Reihe der Sowohl-als-auch Begriffe mit dem Metakonzept der situativen Balance fortsetzen.
…dann hat sich fast alles um den Sport gedreht: Konferenz im fernen Dubai, um zu berichten, was wir hier in Deutschland unter einer Bildungsinnovation verstehen, Wiener Forschungswerkstatt, um das Potenzial von „Social Video Learning“ auszuloten, Züricher Lerntagung mit Gewinnung neuer Mitstreiter, ein längerer Gastbeitrag zur Fußball-Weltmeisterschaft von Sven Güldenpfennig, Begrüßung von neuen Edubreakern nun auch in den Sportbünden und immer wieder Reflexionen zu SALTO, dem Strategieprojekt des Deutschen Olympischen Sportbund zu einer „innovativen Lehre“.