Ein voller Tag: Vier Uhr aus dem Bett, mit dem Flieger nach Halle (an der Saale) zum Hochschultag und gegen Mitternacht wieder zurück. Alles in allem hat es sich gelohnt: Zunächst konnte ich die Session von Alfred Richartz (Sportpädagoge Uni Hamburg) hören. Im Arbeitskreis ging es um pädagogische Trainingsqualität. Das ist spannend, weil es nicht so häufig vorkommt, dass Sportpädagogen mit Trainingswissenschaftlern an einem Strang ziehen. Zudem hat Alfred ein interessantes Prozess-Produkt-Evaluationskonzept vorgestellt (classroom management), in dass ich mich noch tiefer eindenken will, weil es ggf. auch für unsere Arbeiten interessant ist. Am Nachmittag war ich beim Vortrag „Innovationen in der Sportartikelindustrie" von Herrn Krabbe (head of innovation, adidas ag). Das thema hatte mich im Vorfeld der Tagung so sehr inspiriert, dass ich zusammen mit Johannes Metscher eine Forschungsnotiz zur besagten Produktinnovation (mit Videoannotation) geschrieben habe; diese wird in Kürze veröffentlich. Auf der Tagung selber konnte ich Herrn Krabbe abfangen und ihm freudig unsere Notiz mit ein paar engagierten Worten in die Hand drücken. Mal sehen was draus wird :-).
Am späten Nachmittag habe ich dann mein Referat „Mit Blended Learning 2.0 zum Sportvereinsmanager: ein deutsch-chinesisches Kooperationsprojekt" halten können. Der 15-Min-Takt für einen Vortrag ist gewöhnungsbedürftig, aber es ging, die wichtigsten Botschaften konnte ich an die Sportökonomen vermitteln. U.a. waren fünf Chinesen im Publikum, die ganz interessiert zugehört haben. Einer von ihnen war Prof. Dr. Zhijian Huang von der Wuhan Sport University; er hatte vor 15 Jahren an der Universität der Bundeswehr München studiert und fühlte Heimatluft ;-).
Schön war auch, dass ich alte Bekannte wieder getroffen habe, u.a. Marion Golenia (Uni Münster); Peter Frei (Uni Hildesheim) und Rolf Kretschmann (Uni Stuttgart). Unterm Strich fahre ich deshalb immer wieder gerne auf den Sportwissenschaftlichen Hochschultag, weil man nirgens sonst so eine große Bandbreite an Themen erfahren kann, z.B: "Sportwissenschaftliche Aspekte zur Aktivierung und individualisierten Belastungssteuerung onkologischer Patienten mit Stammzelletransplantation" steht bei der Posterpräsentation unmittelbar neben "Die Bedeutung des christlichen Glaubens für Leistungssportlerinnen und Leistungssportler" … ich könnte fortfahren.
Wie jedes Jahr finden im September immer eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Tagungen zum E-Learnings statt: man muss sich also entscheiden. Dieses Jahr war ich auf dem Fernausbildungskongress der Bundeswehr in Hamburg vertreten. PD Dr. Schlattmann vom Sanitätsamt der Bundeswehr hatte zu einem 2h-Workshop zum Thema „Evaluation und Qualitätsmanagement in der technologiegestützten Ausbildung" eingeladen. Vor ca. 40 Teilnehmer, die meisten aus dem Kontext der Bundeswehr kamen, konnte ich unser Uniprojekt „Evaluation von Selbstlernmedien" (Ja sowas gibt es noch) vorstellen. Die mit Gabi erarbeitete Taxonomie und der modulare Aufbau der Kriterienlisten und Fragebögen kamen soweit "gut an". Am Donnerstag ging es dann weiter und zwar mit dem Ghostthinkerhut (nicht Uni). Zusammen mit Johannes haben wir einen wie ich finde interessanten Workshop angeboten, indem wir die Potenziale und unsere Erfahrungen zur Videoannotation aus dem Sport/Fahrschulausbildung zusammen mit den Teilnehmern auf den Kontext der Sicherheit ausdehnen wollten – WORKshop halt. Wir konnten mit wenigen Teilnehmern im kleinen Kreis ein intensives Gespräch führen ;-) u.a. waren die Kollegen von
Letzte Woche war ich mit Gabi in der TU München, um an der Veranstaltung "
Wer ist
Schon seit acht Wochen habe ich meine PIN-Nummer vergessen, mit der ich am Geldautomaten Bares abholen kann. So gehe ich wie anno 1985 an den Bankschalter, sage artig: "Bitte 150,- Euro." .. und ich bekommen den Betrag mit einem netten Lächeln ausgezahlt. Nur, das ist ja keine Lösung! Von einer Kartenneubestellung habe ich bisher abgesehen, die 20 Euro ärgern mich dann doch. Der PIN-Code KÖNNTE mir ja jede Sekunde wieder einfallen?!!
inen Messestand organisiert, dann sollte man nicht nur an Reisnägel und Klebeband denken … sondern? Ja richtig, an Stellwände für Plakate, Projektionsfläche für Beamer, Tische, Stühle, Getränke usw. Für unsern aller ersten Messestand von Ghostthinker hatte ich bestellt: einen Tisch und eine Steckdose, … „den Rest improvisieren wir", dachte ich. Und so kam es wie es kommen musste: Am Samstag morgen sind Jojo und ich in aller Früh nach Deggendorf im Osten Bayerns gefahren, um als Aussteller an der Bayrischen Fahrlehrertagung teilzunehmen, bei der 600 Fahrlehrer erwartet wurden und Automobilhersteller wie VW/Audi sowie Verlagsgrößen wie Degener und Vogel (Bertelsmann) am Start waren. Um 9 Uhr öffnete die Tagung ihre Pforten und um 8.45 Uhr fanden wir unseren bestellten Tisch vor … mit Steckdose (siehe Bild oben). Es ging also darum, in 15 min seeeeehr kreativ zu sein. Rings um uns herum überall professionelle Stände mit Fahnen, Poster, Beamer und was man sonst so für einen schicken Auftritt braucht. Wir haben dann recht schnell entschieden, dass man aus diesem weißen Tisch nichts machen kann, Kreativität hin oder her. Etwa 10 Meter weiter im Raum hatte ein Aussteller seinen Platz nicht bezogen – was ein Glück – und in Absprache mit der Tagungsleitung konnten wir diesen neuen Ort beziehen: Poster an die Wand, Beamer an die Wand, Lautsprecher an, Tamaras tolle Projektbroschüren ausgelegt, Johannes und ich mit einem Lachen vor den Tisch und fertig ist ein Ghostthinker-Stand … wir sind sehr stolz!
Nach diesem geglückten Start war der Messetag durch vielseitige Gespräche geprägt: Fahrlehrer, die Interesse an der Videoreflexion zeigten, junge (22 Jahre) und junggebliebene (70 Jahre) Fahrlehrer, die sich die Möglichkeiten des Facebook-Marketings (AnnotateMe! = unser neues Produkt) erläutern lassen wollten, ein klärendes Gespräch mit einem Vertreter von VW sowie Kontaktanbahnungen zu anderen Ausstellern. Die zentrale Erfahrung ist, dass wir mit der Videoreflexion (auch in diesem Bereich) auf dem richtigen Weg sind und wir unsere (wachsende) Kompetenz zur technologiegestützten Videoreflexion gut in die Gespräche mit den Praxisexperten einbringen können. Zusammen mit unseren Entwicklungspartnern (