Am Mittwoch bin ich auf Einladung von Peter Frei an die Universität Hildesheim gereist, um (wieder mal) über die Videoreflexion, e-Portfolios und didaktische Konzepte in der Trainer-ausbildung, kurz über „edubreak", zu sprechen. Peter kenne ich von der Deutschen Sporthochschule Köln, damals noch Doktorand, heute Professor, Leiter des Institut für Sportwissenschaft, des Forums Fachdidaktische Forschung und des Margot-Möller Promotionskollegs … so geht das.
Ca. 25-30 Teilnehmer (Studenten, Dozenten) haben beim Vortrag interessiert zugehört und es bestätigt sich wieder einmal, dass die Darstellung eines (komplexen) Beispiels mit unterschiedlichen Beschreibungsebenen ein gutes Verfahren ist, um sowohl Praktiker als auch theoretisch interessierte Zuhörer abzuholen und in ein Gespräch zu bringen. Neu an diesem Vortrag war, dass ich neben der Darstellung von technischen, didaktischen und organisationalen Facetten auch über die spezifische Forschung (Entwicklungsforschung) gesprochen habe, die wir mit und um das Projekt herum betreiben. Grundlage war ein Text, den ich zusammen mit Gabi geschrieben habe. In diesem Text versuchen wir erstmals, die Aktivitäten rund um die Videoannotation der letzten fünf Jahre zu reformulieren, indem wir die Kategorien zur praxisentwickelnden Unterrichtsforschung von K.H. Flechsig. anwenden – im Übrigen ein sehr lesenswertes Büchlein für all diejenigen, die sich als Entwicklungsforscher verstehen (wollen).
Nach fast zwei Stunden Vortrag (mit Zwischenfragen) war ich erschöpft, aber es hat sich gelohnt, denn die Zuhörer haben nach eigenen Aussagen viele Impulse mitgenommen und der Leiter der Einrichtung denkt offen über eine Nutzung von edubreak in der Lehrerbildung nach: Videoreflexion, situationsgenaue Kommentare, Sammlung im e-Portfolio mit langfristiger Kompetenzentwicklung (BA/MA) passen gut zu einer innovativen Lehrerbildung, so wie es auch in Niedersachsen umgesetzt werden soll.
Ach ja, nicht zum ersten Mal wurde ich gefragt, was denn ein „Ghostthinker" so macht und vor allem, womit er sein Geld verdient. Meine Antwort: Natürlich mit dem, was ich (gerade) tue, also didaktisch-organisationale Beratung (NPO/Profit) und der „Vermietung" von innovativen Technologien, wobei ein ganzes Team als Dienstleister mitwirkt. Aber solange das Berufsbild „Ghostthinker" noch nicht etabliert ist – ich vermute, das dauert noch was – muss ich etwas länger sprechen und das Schmunzeln im Publikum als Akt der Sympathie werten ;-). Egal, … wir sind einen Schritt weiter, darauf kommt es an.

Vorletzte Woche war ich seit langer Zeit mal wieder in einer Vorlesung. Professor
Gestern war ich seit langer Zeit mal wieder Teilnehmer in
Letzten Freitag/Samstag war ich Wien, um an der 7. Forschungswerkstatt von
Am Mittwoch waren Johannes und ich auf der Tagung „
Am Mittwoch war ich in Mannheim. Am Bahnhof angekommen, spricht mich eine Frau mit Namen an: „Ich bin Susanne" … ich sage, „jau, und ich bin Frank". Sie erklärt mir im Eiltempo, aber durchaus auf den Punkt gebracht, die Leistungen der
Die Vortagetage war ich zum ersten Mal auf der
Es ist nun ca. fünf Jahre her, seitdem wir die ersten Schritte mit der Videoreflexion bzw. Videoannotation gemacht haben. In der Zwischenzeit hatten wir intensiven Kontakt zu außerschulischen Einsatzfeldern (Sport, Fahrschule, Musik, Management etc.), nicht aber zur Lehrerbildung, wenn gleich der Einsatz von Video zur Reflexion und Planung des unterrichtlichen Handelns auf der Hand liegt. Auftakt in Richtung Lehrerbildung waren zwei Ereignisse: Zum einen gab es da die Tagung 2011 zur Professionalisierung der Lehrerbildung in Salzburg, auf der ich zusammen mit
zwar anschaulich durch die Videoszene/Kommentar UND abstrakt durch Kategorien. Wir erwarten bei der Umsetzung dieses zweiten Ansatzes ein besseres Gespür (Können?) der Lehramtskandidaten dafür, wie Planung, Umsetzung und Reflexion einander beeinflussen, und in welcher Beziehung z.B. soziale, räumliche und technischen Aspekte des Unterrichts untereinander stehen.