Morgen beginnt das Fachforum Bildung des DOSB in Frankfurt, zu dem ca. 100 Bildungsverant-wortliche aus dem organisierten Sport eingeladen sind. Inhaltlich wird es dieses Jahr um das Thema Lehren und Lernen mit Medien gehen, also etwas, das auch bei SALTO im Mittelpunkt steht. Das SALTO-Team (da stecken wir Ghostthinker drin) hatte sich im Vorfeld überlegt, wie man eine normale Konferenz methodisch so verändert, dass wir nicht nur über e-Learning reden, sondern gerade auch die Neulinge handlungspraktisch einbinden – TUN halt. Herausgekommen ist ein Blended Conference-Format, also (a) eine virtuelle Einstimmungsphase mit vielen Vorgucker-Videos der Referenten, (b) eine Präsenzphase, in der wir intensiv über E-Learning sprechen und (c) eine Online-Reflexionsphase im Nachgang. Alles zusammen vielleicht ein Auftakt für eine echte Community „Gleichgesinnter“!?
Man sagt ja immer so schnell: „Komm, lass uns mal eine Blended Conference machen“, Yeah, Blended Conference, noch einer dieser Dingsda-Wörter, aber die Umsetzung geht nicht so flott. Doch die Arbeit hat sich bis jetzt gelohnt: Viele Tn. sind bereits online aktiv gewesen, haben Videos kommentiert und Erfahrungen sowie Erwartungen in Blogs formuliert, … alle können alles sehen, wir arbeiten mit edubreak. Gefühlt ist es so, dass die Tagung schon begonnen hat (sie HAT begonnen), man reist also anders nach Frankfurt, mit konkreteren Fragen und einer „mentalen Grundorientierung“.
Morgen gibt es dann einen strammen, halben Tag: Angefangen mit Prof. Andreas Hebbel-Seeger, einer der sehr wenigen Sportwissenschaftler, die sich systematisch zum Thema E-earning äußern. Er wird aus Schweden (aus einem einsamen Dorf, in einer kleinen Schule, da gibt es einen guten Internetanschluss) einen Fernvortrag halten und uns etwas über das „e im Sport“ erzählen. Es folgt ein Input von Nichtsportlern, d.h. E-Learning-Erfahrungen aus den Bereichen Polizei, Volkshochschule, Universität, Fahrschule, Schule und Unternehmen. Man will wissen, ob man auch außerhalb des Sports mit Wasser kocht. Im Anschluss gibt’s Arbeitsgruppen zum SALTO-Projekt, in denen die Leiter erste Einblicke in die laufenden Arbeiten geben und die Tn zum konkreten Mitmachen anstiften wollen. Der Tag schließt mit einem Vortrag von Dr. Robes, „der Robes“ vom weiterbildungsblog, Yeah. Er wird einen Beitrag zu MOOCs halten, also zu einem Thema, das aktuell intensiv diskutiert wird (hier, hier, hier). Natürlich wollen wir nicht nur etwas Allgemeines über MOOCs wissen, sondern auch lernen, ob das auch was für die Sportausbildung ist. Wir sind ganz Ohr!
Über die Doktorarbeit von Frau Schavan ist schon Vieles gesagt worden. Im Dickicht der Ansichten und Einsichten kommt es mir manchmal so vor, als ob man nicht so recht weiß, wo die Grenze zwischen Erlaubten und Unerlaubten liegt: sind es 5% oder 50% der Fehlzitate, ist es die hinter den Auslassungen vermutete Absicht oder nur eine Nachlässigkeit oder, oder? All das kommt mir reichlich willkürlich vor denn mir fehlt ein theoretisches Unterscheidungskriterium, wann man von unwissenschaftlichem sowie außerwissenschaftlichem Verhalten sprechen kann. Dazu eine hoffentlich hilfreiche Analogie.
Der Begriff „Soziale Innovation" ist mir zum ersten Mal in der
Am Donnerstag/Freitag haben wir den dritten und letzten Workshop im Projekt „
Im SALTO-Teilprojekt des Deutschen Tischtennis Bundes e.V. geht es weiter zügig voran; am Donnerstag haben wir uns im erweiterten Kreis in Frankfurt zum Austausch getroffen. Zunächst ging es darum, den Vertretern (die Frauenbesetzung ist noch dünne) aus Bayern, Hessen, Rheinland, Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg die Struktur der bisherigen Praxis zum Blended Learning im DTTB (A-Kurs) zu vermitteln, tiefere Eindrücke zu den Lernwerkzeugen zu geben. Ebenso haben wir neue Einsatzszenarien identifiziert, die bisher noch nicht gesehen wurden.
Mario Heller
Am Mittwoch war ich zusammen mit Markus Söhngen (im Bild) auf der Tagung „