Zur Zeit lese ich das Buch „Ich bin eine seltsame Schleife“ von Douglas Hofstadter, oder besser: Ich lasse mich phasenweise von den Anekdoten inspirieren; längere Passagen mit mathematischem Hintergrund verstehe ich weniger bis gar nicht, was mir aber den Genuss nicht verdirbt. Im Buch des Analogie- und Kognitionsforschers geht es u.a. um Schleifen (englisch = loop): von einfachen Feedbackschleifen bis eben zu den seltsamen Exemplaren, wie sie unser Ich / Selbst / Bewusstsein repräsentiert.
Im jedem Falle standen diese Gedankenschleifen, diese LOOPs, Pate bei der Namensgebung unseres neuen GT-Angebots. LOOP passt nämlich so wunderbar zum Thema Lernen, zu Feedback, Reflexion, Vernetzung und eben auch zu verwickelten, selbstbezüglichen Lernschlaufen, die unser Bewusstsein ausmachen. Das hört sich doch besser an als MOOC bzw. als alles „massive“ oder? ;-)
Pünktlich zur Zukunft Personal 2013 haben wir nun einen LOOP zusammengebraut, indem wir eine innovative Mediendidaktik mit guter Fachbetreuung und hochwertigen Inhalten kombinieren. In diesem ersten Beispielsfall ist es ein Online-Angebot zum Thema „Kritik- und Kündigungsgespräch“. Führungskräfte und Führungskräftenachwuchs sind die Zielgruppe (Anmeldung hier). Mediendidaktisch wollen wir einen Beitrag zum noch jungen Ansatz „Social Video Learning“ leisten, das wir medientechnisch mit situationsgenauen Videokommentaren und entsprechenden Visualisierungen (edubreakCAMPUS) unterstützen. Mit Frau Prof. Haftmann, einer Expertin für kommunikationsintensive Führungsthemen und Herr Schneider von tsm Video, einem Fachanbieter von Schulungsvidoes, haben wir gute Partner gefunden, die die Bereiche Fachbetreuung und Fachcontent abdecken und mutig mit uns gehen.
Wir sind nun sehr gespannt, ob das LOOP-Lernexperiment funktioniert: zum ersten das Lernen im Großgruppenformat (erste Erfahrungen hier), zum zweiten die Videokommentare als Reflexions- und Koordinationsmittel unter Vielen (vgl. erste Ideen hier Relevanz und Referenz), zum dritten der Qualitätsschub durch Fachbetreuung (versus ausschließlich selbstorganisiert) und die Bereitstellung von hochwertigen Videoinhalten (versus ausschließlich user-generated-content). Falls alles klappt – die Akquise in Richtung Personaler/Führungskräfte läuft bereits -, werden wir den LOOP natürlich auch evaluieren und darüber berichten.
Am Dienstag war ich im schönen Bonn, um bei der BEKO-Basketball Liga (
Am 19./20.06. war das ganze
Am Montag war ich auf den
Am Freitag war ich auf der
Ich habe mich sehr geärgert! Im SPIEGEL Nr. 15, S. 114ff. berichten die Autoren Deggerich & Popp von der „Free-Fighter-Szene“, einer neuen „Sportart“ der Neonazis, die so brutal ist, dass sie im deutschen Fernsehen nicht gezeigt werden darf. Nun dürfen sich Menschen in Deutschland laut Grundgesetz zu beliebigen Zwecken versammeln, sie dürfen sich sogar die Nase einschlagen, wenn sie das freiwillig tun – wenn. Hier ist man schnell an der Grenze zur Menschenwürde, der großen Idee.
Wer heutzutage einen Artikel in einer wissenschaftlichen Zeitschrift schreiben möchte, der/die muss sich an eine „genderneutrale Sprache“ halten, d.h. artig von „Leser und Leserinnen“ oder „LeserInnen“ sprechen. Wer meint, das könne man durch Varianten wie z.B. „Studierende“ umgehen, der hat sich getäuscht: auch hier muss man zwischen „der/die Studierende“ unterscheiden. So ist das hierzulande im Allgemeinen und bei den Nachbarn in Österreich und in der Schweiz insbesondere, da achten Argusaugen drauf.
Über das bmbf-Projekt
Ein intensives DOSB Fachforum Bildung (siehe letzten
Frage: Was kann man tun, um diese Einzelnen zu unterstützen? Mir bleibt keine andere Antwort als das Team der Willigen und Befähigten auszubauen, gerade ÜBER die sonst so isolierenden Verbandsgrenzen hinaus! Und da hat uns