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Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit

Letzten Donnerstag war ich bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Eschborn bei Frankfurt. Ich bin damit der Einladung von Christian Zange gefolgt, der dort im Bereich Wissensmanagement arbeitet und unsere Arbeiten rund um Social Video Learning seit Jahren begleitet. 

Christian ist es auch, der mir seit fast einem Jahrzehnt anschauliche Impulse zur Arbeit der GIZ vermittelt: zunächst durch seine Tätigkeiten in Südafrika im Bereich technologiegestütztes Wissensmanagement, dann durch Aufbauarbeiten einer Hochschuldidaktik in Äthiopien und nun wieder durch seine Arbeiten in Deutschland. Mich hat immer fasziniert, vor welchen Herausforderungen Christian gestanden hat – fremde Kultur, herausfordernde Infrastruktur, keine großen Teams – und wie selbstmotivierend er das immer angegangen ist.

(Ein) Kern der Entwicklungszusammenarbeit bei der GIZ sind Online-Coaching-Prozesse und genau hier gibt es durch Social Video Learning erweiternde Möglichkeiten, um den Wirkungsgrad des Coachings zu steigern, z.B. indem man vor dem synchronen Austausch eine asynchrone Phase schaltet, indem ein zu vermittelndes Konzept durch Videokommentare zunächst mit Fragen angereichert wird, denen man sich dann in einem synchronen Austausch vertieft zuwendet. Ein weiterer großer Einsatzbereich ist die berufliche Bildung im handwerklichen Bereich, wo der richtige Dreh und Kniff durch Video gut vermittelbar sind, aber auch Hinweise und Fragen der Teilnehmer durch Videokommentare sichtbar werden und ggf. durch Peers beantwortet werden können.

Für den Anschluss an meinen Impulsvortrag haben Christian und ich uns aber etwas Besonderes überlegt: Christian arbeitet gerade an einer Konzeption für eine Kollaborationsplattform, wobei die Konzepte in Form von Screen-Dummies vorliegen. Christian wird diese Screen-Dummies nun in Form eines Screen-Videos verdichten und verbalisieren. Um Christian bei der partizipativen Entwicklung zu unterstützen, nutzen wir den edubreakSPACE, in den ausgewählte Mitarbeiterinnen nun Fragen, Anmerkungen, Kritik in Form von Videokommentaren einbringen können. Kurz: Wir sind gespannt auf die kommenden Wochen. 

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