2026 – Jahr des Musizierens

Zwischen den Jahren wird die Zeit ein wenig anders. Die Raserei hat ein Ende und der neue Anfang ist noch einen Steinwurf entfernt.

2025 war eines dieser Aufräum- und Abschlussjahre. Ich war im Außen weniger präsent, also das, wonach man im Small Talk so fragt, aber im Innen – im Möglichkeitsraum – habe ich einiges beweglich(er) gemacht. Im Vergleich zu 2024 gaben sich vor allem das Abschließende und Aufkeimende die Hand.

Wenn ich in meinen Blog schaue, dann spielt für das Beweglichmachen unter anderem Klaus Eidenschink eine zentrale Rolle; hier ein paar Spuren: Neben dem Lesen seiner Bücher waren es der Besuch im Züricher Museum mit der Frau an der Wand, das Videoreferat über Ohnmacht, ganz besonders natürlich die dreitägige Weiterbildung in der Schweiz über die Metatheorie der Veränderung (MdV) und schließlich die sonntäglichen „Einseiter“ hier auf LinkedIn, die mich in Bewegung gebracht haben.

Eidenschink ist nix für Angsthasen: Seine Worte verstören, fördern das Ungleichgewicht und führen manchmal zu Schnappatmung, in einem Wort: Er entweiht respektvoll das, was einem heilig ist. Aber er sagt es ja selbst, „alles Leichte ist schwer, bevor es leicht wird“. Am Ende ist es wie in der Musik, wie bei einem Musikinstrument: Wir sind findige Musiker, empfindsame Klangkörper und klingendes Orchester, alles in einem, wir müssen (uns) üben, nur vergessen wir das immerzu.

Ob ich Vorsätze habe für 2026? Neugier ohne Gier, Disziplin ohne Zwang und viel musizieren, genau, viel musizieren!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert