EU

Driver Instructor Education 2.0: Erster Workshop

Am 7. Januar 2010 hatten wir unseren ersten Workshop im EU-Projekt DIE 2.0. Vorangegangen waren viele Stunden zur Konzeption und Vorbereitung zwischen den Jahren. Zusammen mit dem Uniteam, bestehend aus Gabi, Tamara und Silvia sowie den Ghostthinkern haben wir ein modulares und mediengestütztes Grundkonzept für die praktische Fahrlehrerausbildung (Lehren Lernen) entwickelt. Modular deshalb, weil die Ausbildung selber sehr unterschiedlichen Standards folgt und man deshalb auf ein flexibles und bedarfsorientiertes Konzept achten muss. Am Workshoptag selber kamen alle Projektpartner sowie zwei Gäste/erweiterte Partner zusammen! Unser Workshop-Input wurde sehr engagiert diskutiert und um viele Praxisaspekte
bereichert. Nach ersten Rückmeldungen der Beteiligten ein guter Auftakt, was mich besonders freut, denn nicht immer ist die Zusammenarbeit zwischen Uni und Praxis so ergebnisorientiert. In den Folgetagen haben wir nun unserem Entwurf ein Redesign unterzogen, die Workshopergebnisse eingebunden und neu zusammengestellt. Die jetzige Vorlage dient als Basis für alle weiteren Schritte, d.h. der Technologieanpassung, der Entwicklung konkreter Instruktionshilfen, Untersuchungsdesign etc. In ca. 4-6 Wochen sollten die ersten Strukturen stehen. Ich befasse mich derweil immer noch mit Änderungsanträgen und Partnerverträgen, also Dingen, die eher gemacht werden müssen, als das sie Freude machen :-).

EU-Antrag wird gefördert: Fahrlehrerausbildung

* Sehr gefreut habe ich mich über die Zusage der EU-Kommission, dass unser Antrag „Driver Instructor Education 2.0“ (Antragsteller Ghostthinker) im Rahmen des Leonardo da Vinci Programms „Innovationstransfer“ gefördert wird. Zusammen mit der Universität Augsburg (Medienpädagogik), der Europäischen Fahrlehrer- Assoziation und drei Ausbildungsstätten aus Deutschland (KMH Fahrschule), Österreich (Fahrwelt Kern) und Belgien (autoecole) werden wir ab Oktober 09 mit dem Projekt starten. Inhaltlich geht es um innovative Formen der mediengestützten Aus- und Weiterbildung von FahrlehrernInnen, also einer Berufsgruppe, die bisher mit Web 2.0 noch wenig zu tun hat. Für Interessierte bietet sich zum Einstieg der aktuelle Arbeitsbericht von Gabi und mir an, da wir dort neben einer theoretischen Positionierung auch (erste) konkrete Gestaltungsvorschläge für den Kontext der Fahrausbildung machen.

*Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

EU-Projekt geht in die heiße Phase ...

Am Montag war ich mit Gabi in Neumarkt, um an vorletzten EU-Treffen des Paedimed Teams teilzunehmen. Im Kern haben wir den Stand des Lernportals diskutiert, dass Freddi im Detail vorgestellt hat. In der Pilotphase wird das Portal ja in den Partnerländern Deutschland, Italien und Rumänien eingesetzt und zwar in Schulen und bei SchülerInnen zwischen 14-17 Jahre. Thematisch dreht es sich um die Haut(-krankheiten) bzw. um sexuell ansteckenden Krankheiten ,also Themen, die zwar in diesem Alter wichtig sind, aber gern aus den Blick geraten – nicht alles ist da schön anzusehen. Deshalb arbeiten wir in dieser Lernumgebung mit einer Geschichte, mit vier Hauptakteure, die in Südfrankreich in einem Zeltlager so manche Abenteuer erleben und DABEI natürlich in speziellere Geschichten verwickelt werden, in denen dann die Haut eine Rolle spielt – also durch den Rücken in die Brust. Die Umgebung selber ist aus medientechnischer Sicht eher einfach gehalten, also nix mit Web 2.0. Dafür ist sehr viel Energie in Instruktionen für die Lehrer eingeflossen, die die Umgebung u.a. – also als Begleitung zur Präsenzlehre – in den Unterricht einbinden sollen. Gestern wurde mir klar, dass das Thema sehr viel mit dem Körper und dem eigenen Körperbild zu tun hat, frei nach dem Motto: My skin is my body! Vielleicht werde ich das Projekt mal bei einer der nächsten sportwissenschaftlichen Tagungen vorstellen, da ja gerade der Sportunterricht mit seinem Körperbezug Anker zur Selbstreflexion liefern kann.



Impressum

Dr. Frank Vohle, Am Loisachbogen 7a, 82515 Wolfratshausen. Erreichbarkeit: Tel. 08171481212 oder vohle@web.de.


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