GMW06 Reflektion: E-Learning - alltagstaugliche, jedoch leider noch ferne Innovation

Wenn man sich auf einer Tagung mit dem zentralen Thema E-Learning (GMW06 ) befindet, könnte man fast meinen, man diskutiert und referiert über einen Ist-Zustand in der deutschen Hochschul- und Schullandschaft. Ein Ist-Zustand auf den man aufbauen kann, um die Effizienz der Lernprozesse noch zu steigern. Zumindest impliziert "E-Learning - Alltagstaugliche Innovation" für mich in weitesten Sinne, dass E-Learning bereits Einzug in unseren Alltag gehalten hat und wir uns nun fragen, ob es hier auch etwas taugt, in unserem Alltag?!

Ich selbst konnte viele interessante Vorträge verfolgen und insprierend und alltagsnah erschienen mir vorallem auch die meisten Vorstellungen der Medida Prix Finalisten :

Kann man z.B. die Grundlagen des Programmierens und bestimmter Programmiersprachen noch mit dem konventionellen Vorlesungs- und Übungspaket lehren? "-Nein, gibt es denn so etwas noch?" Nur so muss die Antwort lauten, wenn man sich Konzept und die Umsetzung ("Holistisches Konzept zur Unterstützung bei der Ausbildung von Programmieranfängern in großen Gruppen) der Universität Karsruhe (TH) zu diesem Thema angesehen hat.

Coachen und Aufbereitung von Lerninhalten durch die Studierenden ist spätestens seit dem Bologna Prozess nicht mehr möglich. Wie sollen denn sonst die 30 LP in einem Semester geschafft werden? "-Gerade Leistung im Bereich Lerninhaltsaufbereitung sollte belohnt werden und zwar ohne weiteres mit LP" Klingt schlüssig und ist es auch; total selbstverständlich erscheint dies zumindest bei dem Projekt "eCF