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Aktualisiert: vor 6 Tage 23 Stunden

Fünfzehn Fragen an Franz Duge von chocri

Fr, 03/05/2010 - 07:00

Was bedeutet es Ihnen, Ihr eigener Chef zu sein?
Das ist mir sehr wichtig. Ich kann so die Geschwindigkeit von Projekten selbst bestimmen und auch das Ziel immer nach meinen Wünschen anpassen. Außerdem bin ich als mein eigener Chef nicht gezwungen immer eine 40-Stundenwoche einzuhalten, auch wenn mal weniger zu tun ist.

Bei welcher Gelegenheit kam Ihnen die Idee zu Ihrem Start-up?
Mein Kollege Micha und ich hatten schon vor chocri ein kleines gemeinsames Projekt. Wir verkauften damals Schokoladenbrunnen zusammen mit Schokolade und Zubehör. Da der Markt für Schokobrunnen jedoch zunehmend mehr Konkurrenten bekommen hatte mussten wir uns etwas Neues einfallen lassen. Dabei entstand die Idee zu chocri aus der Not heraus: Ich suchte damals ein Geschenk für meine Freundin und überlegte mir eine Tafel nur mit ihren Lieblingszutaten zu machen. Ihr gefiel die Idee so gut, dass Bekannte und Freunde uns auch nach individueller Schokolade fragten. Das war der Startschuss für chocri

Woher stammte das Kapital für Ihr Unternehmen?
Wir haben von Anfang an alles selbst finanziert. Die Anfangsinvestition betrug damals nur 10.000 Euro und dementsprechend sahen auch unsere Internetseite und unser Büro aus. In der Produktion hatten wir damals eine Maschine zu stehen, die älter als wir waren. Als die ersten Umsätze kamen und wir sehen konnten, dass die Idee funktioniert, haben wir weiter investiert.

Was waren bei der Gründung Ihres Start-ups die größten Stolpersteine?
Wenn man alles selbst finanziert kommt einem bei einigen Entscheidungen natürlich der negative Kontostand in die Quere. Auch die Personalbeschaffung war für uns nicht immer leicht, besonders der Altersunterschied machte die Personalführung nicht leichter.

Was würden Sie rückblickend in der Gründungsphase anders machen?
Ich würde von Anfang an ein größeres Finanzpolster für die Gründung anlegen. Man weiß schließlich nie was passiert. Es wäre mehr als nur schade, wenn die eigene Idee an einem vermeidbaren Liquiditätsengpass scheitert.

Jedes Start-up muss bekannt werden. Welche Marketingspielart ist für Sie besonders wichtig?
Wir machen derzeit viel Werbung im Fernsehen mit Gewinnspielmarketing bei ProSieben und RTL2. Das funktioniert gut, man muss jedoch immer die Kosten im Blick haben. Ansonsten bespielen wir natürlich auch die Standard-Kanäle: Pressearbeit, SEM, SEO, Kooperationen und Affiliate-Marketing.

Welche Person hat Sie bei der Gründung besonders unterstützt?
Wir haben ein großes Unterstützernetzwerk aus Freunden und Familie gehabt, die uns mit Rat und Tat beiseite standen. Dazu haben wir Gründer uns regelmäßig ausgetauscht, um uns gegenseitig zu motivieren.

Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg?
Für uns war es sehr entscheidend schon früh die zukünftigen Kunden in unsere Entscheidungen einzubinden. Angefangen haben wir damit schon ein halbes Jahr vor unserem Start mit einem Blog. Das hat die Basis für unseren weiteren Erfolg gelegt: Wir haben eine Kundenzufriedenheit von über 97 % und werden an durchschnittlich 5 Leute weiter empfohlen.

Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen?
Ich würde mir weniger Bürokratie wünschen. Das fängt an bei einer vereinfachten Möglichkeit der Buchhaltung und geht hin zu einer guten Beratung für Förderprogramme.

Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie kein Start-up gegründet hätten?
Ich würde mal bei einer großen Schokoladenfirma in die Marketingabteilung hineinschauen. Spannend finde ich, wie man ein großes Budget am besten verteilt und später die Erfolge misst.

Bei welchem deutschen Start-up würden Sie gerne mal Mäuschen spielen?
Auch wenn Spreadshirt wahrscheinlich kein Start-up mehr ist, würde ich mir dort gern mal die Produktion und die Abläufe anschauen.

Sie dürften eine Zeitreise unternehmen: In welche Epoche reisen Sie?
Ich würde gern in die Zukunft schauen, sagen wir so 50 Jahre. Wo steht dann das Internet? Wie vernetzt sind wir dann? Wie wirkt sich die Erderwärmung wirklich aus?

Sie haben eine Million Euro zur persönlichen Verfügung: Was machen Sie mit dem ganzen Geld?
Ich würde mir einen Landrover Defender kaufen und einmal um die Welt fahren. Wenn ich wieder da bin, würde ich sicher ein neues Unternehmen gründen – zumindest mit einem Teil des Geldes.

Wie verbringen Sie einen schönen Sonntag?
Mit meiner Freundin und einem gemeinsamen Frühstück. Dann unternehmen wir entweder etwas draußen oder bei schlechtem Wetter bleiben wir einfach zu Hause. Abgeschlossen wir der Sonntag dann seit neustem mit dem Tatort.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal auf einen Kaffee oder ein Bier verabreden?
Mit Alfred Ritter, dem Geschäftsführer von Ritter Sport.

Zur Person
Franz Duge gründete im September 2008 gemeinsam mit Michael Bruck Chocri (www.chocri.de). Derzeit produziert das Berliner Start-up in Schichtarbeit täglich bis zu 1.000 individuelle Schokoladentafeln. Im ersten Unternehmensjahr brachte chocri nach eigenen Angaben über 120.000 Tafeln Schokolade an den Mann und die Frau. Der erwirtschaftete Umsatz im ersten Jahr lag im “mittleren sechsstelligen Bereich”. In Deutschland kostet eine Tafel – einschließlich Porto schnell mal sieben oder acht Euro.

Kurzmitteilungen: Adtegy, places@home, Jimdo, DailyDeal, CityDeal, Social Media Akademie

Do, 03/04/2010 - 16:15

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Vorbei: Adtegy (www.adtegy.de), eine Media-Agentur für Online-Advertising und Strategie, die gemeinsam von Sebastian Donat und Team Europe Ventures gegründet wurde, ist nach Informationen von deutsche-startups.de schon wieder Geschichte. Bereits Ende des vergangenen Jahres kaufte Donat Team Europe bei Adtegy raus. Offenbar haben die sprichwörtlichen Synergieeffekte nicht gefruchtet. Mit Adtegy wollte Team Europe seinen Beteiligungen einen weiteren Kanal zur Bewerbung und Markterschließung anbieten. Adteg liegt momentan auf Eis. Donat arbeitet als Key Account Manager & Teamleiter bei Plan.net.

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* Lesetipp: “Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben”. Autor Timothy Ferriss war lange Zeit ein Workaholic. Doch dann hat es bei ihm Klick gemacht. Seitdem praktiziert er MBA – Management by Absence – und rührt damit an ein Tabu, gilt doch sonst die Formel: Je länger man im Büro rumhängt, desto wichtiger ist man. Ferriss dagegen ist überzeugt: Jeder sollte und kann sich im Job rar machen – und wird dadurch freier, reicher und glücklicher.
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* Gesammelte Wohninfos: Mit der Wohn- und Einrichtungsplattform places@home (www.placesathome.com) präsentiert Vertical Network Media sein fünftes Vertikal. Zu den sieben Partnerseiten gehören Hausgarten.net (www.hausgarten.net), Heimwerker.de (www.heimwerker.de) und Pflanzenfreunde.com (www.pflanzenfreunde.com). “Wohnen & Einrichten ist ein sehr persönliches Thema mit viel Involvement der Nutzerschaft – dieses neue Vertical ergänzt daher perfekt unser bestehendes Portfolio”, sagt Stefan Zarnic, Director Sales & Marketing bei Vertical Network Media. Eigenen Angaben zufolge erreichen die fünf vertikalen Netzwerke zusammen über fünf Millionen Nutzer.

* Ab in den Warenkorb: Nutzer des Webseiten-Baukasten Jimdo (www.jimdo.com) können ihre Webseite mit Hilfe des neuen Online-Shop Modul nun zum E-Shop umgestalten. “Das neue Shop-Modul ist genauso intuitiv zu bedienen wie jedes andere Element unseres Web-Baukastens. Selbst User, die noch nie mit Jimdo gearbeitet haben, werden binnen weniger Minuten einen Online-Shop erstellen können. Kurzum: Selten war es so einfach, sein eigenes, unabhängiges Online-Business zu starten”, sagt Fridtjof Detzner, einer der drei Jimdo-Gründer.

* Groupon-Fieber: DailyDeal (www.dailydeal.de) unterzieht sich bereits einer Schönheitskur. Neben der klareren Strukturierung hat das Team auch am Logo, dem Design sowie der Übersichtlichkeit gearbeitet. Neu hinzugekommen ist außerdem die Service-Hotline für Kooperationspartner. “Mit dem Relaunch optimieren wir das Profil von DailyDeal als kundenorientiertes und authentisches Lifestyle-Couponing-Portal”, erklärt Geschäftsführer Fabian Heilemann. “Unsere Qualifizierung bei TÜV Süd und Trusted Shops als kundenfreundliches und vertrauenswürdiges E-Commerce-Unternehmen soll auch mit dem neuen Auftritt unserer Website zum Ausdruck kommen.” Konkurrent CityDeal (www.citydeal.de) expandiert unterdessen nach Spanien und Italien. Das Berliner Start-up sind somit in insgesamt sieben europäischen Ländern vertreten.

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*In Deutschland wurden 720.017 iPhones verkauft. Sie brauchen Marktdaten für Ihre Geschäftsplanung? Aktuelle Umfragen zum Nutzerverhalten? Mehr harte Zahlen, weniger Bauchgefühl? Mit dem Premium-Zugang von Statista, dem führenden Statistik-Portal in Deutschland, haben Sie Zugriff auf Statistiken zu mehr als 40.000 Themen.
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* Social Media: Am 5. Mai startet die Social Media Akademie mit ihrem “Basis Lehrgang Social Media”. Im Rahmen des auf ein Trimester angelegten Lehrgangs vermitteln Dozenten wie Mirko Lange, Benedikt Köhler und Matias Roskos den Teilnehmern das Grundwissen und konkrete Handlungsanweisungen für den Einstieg in die sozialen Medien. In acht zwei- bis dreistündigen Online-Vorlesungen wird alles Wissenswertes rund um das Thema Social Media vermittelt. Initiatoren der Social Media Akademie sind Andreas Leonhard und Ralph Scheurer-Lee, die beide seit mehr als 15 Jahren im Marketing tätig sind. Weitere wichtige Veranstaltungen für Gründer und Netzmenschen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

* Vom 5. bis 7. März findet das erste Startup Weekend in Berlin statt. In nur 48 Stunden sollen aus rohen Ideendiamanten Konzepten, die das Potential haben, am Markt zu bestehen, entstehen. Beim Networkingabend am Sonntag im betahaus sind noch Plätze frei. Auf dem Programm stehen die Endpräsentationen vor der Jury und eine Networkingparty. Hier gibt es Tickets. Weitere wichtige Veranstaltungen für Gründer und Netzmenschen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

Sehenswert: SeedCamp – Product Panel

Do, 03/04/2010 - 14:10

Vielen Dank an das Seedcamp für die Bereitstellung des Videos.

Wer gehört zu wem 2010? – Das neue Beteiligungsposter ist fertig

Do, 03/04/2010 - 13:05

In unserer Rubrik Investoren A-Z bieten wir seit dem Start von deutsche-startups.de einen Überblick über die Beteiligungsverhältnisse im Web. Gemeinsam mit iBusiness haben wir einen Teil dieser Daten nun zum dritten Mal aufgearbeitet und auf ein Poster gebannt. Das Poster im DIN-A1-Format gliedert die Beteiligungen in verschiedene Bereiche wie Mobil, E-Commerce sowie Spiele und bietet über farbliche Gruppierungen schnell einen Überblick über die Investitionsschwerpunkte der bekanntesten Risikokapitalgeber. Normalerweise kostet das Poster 10 Euro, Leser von deutsche-startups.de bekommen das Poster hier umsonst.

Lesenswert: xKarenina, Tellja, Yolk, Internet-Shopping, Community Management 2010

Do, 03/04/2010 - 11:55

Aktuelle Links zu Web- und Gründergeschichten in Kurzform.

Schminktipps und andere Kleinigkeiten
Wenn die rothaarige xKarenina, so ihr Pseudonym im Netz, sich vor ihre Kamera setzt und über ihr Alltagsmake-up, Lieblingslacke und Haarpflege spricht, schauen Tausende zu. Über 200 Videos hat die Medizinstudentin schon bei YouTube hochgeladen. In fast allen geht es im weitesten Sinne um Make-up-Tutorials – sprich die junge Videobloggerin gibt Tipps für das perfekte Make-Up.
betabuzz

CEO Harald Ernst verlässt das Unternehmen
Gerade mal ein Jahr stand Mitgründer Harald Ernst an der Spitze von Tellja. Nun wurde der 40-jährige Manager, der vor seinem Engagement beim Frankfurter Start-up das Deutschlandgeschäft des Shoppingclubs BuyVip führte, durch Jens Rode ersetzt.
Internet World Business

Yolk – Das Quartal von November 2009 bis Januar 2010
Die Gründer Julia Soergel und Sebastian Munz konnten in den vergangenen drei Monaten stetig neue Nutzer gewinnen und schreiben bereits schwarze Zahlen.
Financial Times Deutschland

GfK: Internet-Shopping wird immer beliebter
Das Internet ist für die Deutschen zu einem beliebten Shopping-Platz geworden. Rund 15,5 Milliarden Euro gaben deutsche Konsumenten im vergangenen Jahr für Waren und Dienstleistungen im Internet aus.
Horizont.net

Ebook: Community Management 2010 veröffentlicht
“Community Management 2010″ ist das erste kostenlose eBook zum Thema Community Management in Deutschland. Dabei sollen grundlegende Fragen beantwortet und einige Irrglauben ausgeräumt werden.
eikyo.de

mentasys-Macher übernehmen Uhren-Marktplatz Chrono24.com

Do, 03/04/2010 - 09:45

Uhren üben auf viele Menschen eine magische Anziehungskraft aus – so auch auf Dirk Schwartz und Tim Stracke, die Gründer von mentasys (heute pangora). Beide bezeichnen sich als “ausgesprochene Uhrenliebhaber”. Aber nicht nur, deswegen hat das Duo den Luxusuhren-Marktplatz Chrono24.com (www.chrono24.com) übernommen, sondern auch weil sie an das Geschäft mit Uhren im Internet glauben. Mit an Bord sind ebenfalls Michael Krkoska, ehemaliger Chefentwickler von mentasys, die Die S-Kap Beteiligungsgesellschaft, und einige nicht genannte Business Angel. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

“Wir freuen uns, in www.Chrono24.com eine Plattform gefunden zu haben, die perfekt zu uns passt. Mit Chrono24.com haben wir die Chance, einen weiteren deutschen Weltmarktführer im Internet zu etablieren”, ist sich Stracke sicher. Chrono24.com ist nach eigenen Angaben schon jetzt der weltweit größte Internet-Marktplatz für hochwertige Uhren wie Rolex, IWC und Breitling. Chrono24.com wurde bereits 2003 von Andrej Maric und der Axess New Media GmbH gegründet. Über 400 Händler, die den Marktplatz ab 39 Euro im Monat nutzen können, und viele Privatverkäufer bieten auf dem profitablen Marktplatz ihre Uhren an. Zum Umsatz gibt es keine Angaben. Das Transaktionsvolumen auf dem Marktplatz lag nach Angaben der neuen Eigentümer zwischen 50 und 100 Millionen pro Jahr. Das Ziel der ehemaligen mentasys-Macher ist eindeutig: “eBay, das momentan kumuliert über alle Länder deutlich mehr Uhren im Angebot hat, soll langfristig als internationaler Marktführer abgelöst werden.”

Hausbesuch bei kaufDa

Do, 03/04/2010 - 07:00

Der lokale Einkaufsmarkt kaufDa.de (www.kaufda.de) – “kein Copycat”, wie Mitgründer Christian Gaiser stolz betont – hat einen in Berlin vermutlich einzigartigen Standort: mitten im Nikolaiviertel. Dort bewohnt das Start-up eine Wohnung im vierten Stock, die dank vieler Mitarbeiter dicht besiedelt ist. Auch im Erdgeschoss hat KaufDa einen Raum angemietet: Dort hat man die Vertriebsleute reingesteckt. Insgesamt bewohnt das Unternehmen knapp 500 Quadratmeter, die Mietkosten bleiben allerdings geheim. Aus den rund 30 Mitarbeitern – von denen 30 % Frauen sind – könnten bis Jahresende noch 50 werden, verrät Gaiser. KaufDa ist auf dem aufsteigenden Ast! Was sich im Büro so vorfindet an Schrottwichtelgeschenken, Sprach-Statements und schönen Ausblicken, sehen Sie in unserer Fotogalerie.

Artikel zum Thema
* Otto-Ableger eVenture Capital Partners investiert in kaufDa.de
* Fünfzehn Fragen an Cihan Aksakal von kaufDA.de
* kaufDa.de informiert über Schnäppchen in der Umgebung

Sehenswert: Christoph Brenner von SEOlytics im Interview

Mi, 03/03/2010 - 16:05

Vielen Dank an Venture TV für die Bereitstellung des Videos.

Artikel zum Thema
* SEO-Barometer IV/2009

Lesenswert: Passwörter, Stefan Glänzer, Soundcloud, ClickandBuy, Facebook, Optimization Mistakes

Mi, 03/03/2010 - 13:45

Aktuelle Links zu Web- und Gründergeschichten in Kurzform.

Die populärsten Passwörter
Jetzt wird es ernst. Die bekannte Sicherheitsfirma Imperva hat unglaubliche 32 Millionen Passwörter analysiert, die bei einer Hacker-Attacke auf den Fotodienst Rockyou in Umlauf gelangten. Die Liste ist erschreckend: Zu den beliebtesten Passwörtern zählen Zahlenketten wie “123456″, “12345″ und “123456789″. Wer solche Passwörter nutzt, muss sich nicht wundern, wenn sein Nutzerkonto bei einem Dienst geknackt wird.
betabuzz

Europa hat in der digitalen Medienwelt den Anschluss verpasst – ein Standpunkt von Stefan Glänzer
Europa hat in der alten analogen Medienwelt einen Anteil von 28 Prozent, an der neuen digitalen Medienwelt aber nur von 1,8 Prozent. Stefan Glänzer erklärt in einem Standpunkt, der am 2. März auch in der F.A.Z. erschienen ist, wie es soweit kommen konnte, dass Europa den Anschluss verpasst hat.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Soundcloud: “Wir überreden die Labels nicht”
Seit sie online sind, ist soundcloud das Lieblingskind der Musikblogger und -produzenten: Hübsch, einfach und richtig gut auf die Bedürfnisse von Leuten zugeschnitten, die gemeinsam an Musik arbeiten wollen. (…) Blogpiloten.de haben mit Alexander Ljung gesprochen – über seine Weigerung, bei den Musiklabels zu missionieren, die neue Kooperation mit Hypemachine und die Zukunft von mp3.
Blogpiloten

ClickandBuy launcht Buxter auf Facebook
Facebook hat jetzt sein eigenes Payment-System: ClickandBuy, der Payment-Spezialist, der auch die Abrechnung von Apples iTunes erledigt, hat für das Soziale Netzwerk das Angebot Buxter entwickelt: Diese digitale Börse können Facebook-Nutzer mit wenigen Klicks mit Geld aufladen. Damit können sie dann Zahlungsverkehr untereinander abwickeln.
wuv.de

Bitkom-Studie “Connected Worlds”: Fast 60 % der Deutschen können nicht mehr ohne Internet
Der IT-Branchenverband Bitkom sieht das Netz tief in der Alltagswelt verwurzelt: Laut der repräsentativen Studie “Connected Worlds”, die Verbandspräsident August-Wilhelm Scheer im Vorfeld der CeBIT vorstellte, ist eine Welt ohne Internet für sechs von zehn Deutschen nicht mehr vorstellbar, bei den Jüngeren sind es gar 86%. Annähernd drei Viertel (71%) aller Deutschen nutzt heute das Internet; und fast jeder Vierte könne sich gar einen Computer-Chip als Implantat vorstellen.
kress.de

Optimization Mistakes that Kill Startups
I once believed optimization was the secret weapon that could make almost any startup successful. It was certainly a critical part of reaching millions of users in each of my first five startup marketing roles. At a couple of startups we saw a tripling of conversion rates from a single experiment. When we tripled conversion rates, we tripled the effectiveness of every future marketing dollar.
Startup Marketing Blog

Echtzeit Berlin – Statusbericht

Mi, 03/03/2010 - 12:15

Am 10. März findet zum fünften Mal Echtzeit Berlin, unsere eigene Veranstaltung, die wir in Zusammenarbeit mit Seedkontor stemmen, statt. Das exklusive Netzwerktreffen, zu dem nur ausgesuchte Personen eingeladen werden, steigt erneut auf dem Zanox GAP Campus in der Hauptstadt. Zahlreiche Einladungen haben wir bereits verschickt. Alle Besitzer eines Anmeldecodes sollten sich zügig anmelden und uns damit die Planung erleichtern. Die Gästeliste von Echtzeit Berlin V gibt es hier. Wie immer erwarten wir viele Gründer und zahlreiche Investoren – darunter FoundersLink, Rheingau Ventures, Team Europe Ventures, Schwetje Digital, DuMont Venture und Atlantic Ventures.

Damit Echtzeit Berlin V ein gelungener Abend wird, suchen weiter wir Sponsoren! Risikokapitalgeber, Dienstleister aus der Webbranche und Start-ups aller Art, die sich und ihr Unternehmen auf unserem exklusiven Netzwerktreffen und unserer Website präsentieren möchten, sollten sich schnell bei uns melden. Wir informieren Sie dann ausführlich über die verschiedenen Sponsorenpakete. Für jeden – auch für den kleinen Start-up-Geldbeutel – ist ein passendes Paket dabei. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Sponsoren

Echtzeit Berlin V wird von der Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke, dem Projekt-Marktplatz Projektwerk, dem Affiliate-Netzwerk affilinet, dem Domainmarktplatz sedo, dem Social-Bookmarking-Dienst Mister Wong, dem Riskikokapitalgeber IBB Beteiligungsgesellschaft, dem Riskikokapitalgeber Holtzbrinck Ventures, dem Riskikokapitalgeber Neuhaus Partners, der Agentur Saint Elmo’s, die den Gerstensaft für den Abend zur Verfügung stellt, dem Software as a Service-Marktplatz NumberFour, der Studentenplattform studentSN, der studentischen Bücherbörse Semesterbooks.de, der Entwicklungs- und Hostingplattform CloudControl, dem Handyshop Handyratenkauf.de und der Investmentgesellschaft Astutia Ventures. Die Örtlichkeit des Netzwerktreffens stellt freundlicherweise Zanox zur Verfügung. Die Anmeldung läuft über unseren Partner amiando. Die Softdrinks sponsert Sinalco. Und chocri sorgt für Schokolade. Auch dafür vielen Dank.

Partner

Rückblick

Zur Echtzeit Berlin IV durften wir fast 200 Gäste begrüßen. Alle haben fleißig um die Wette genetzwerkt. Und alle brachte einen ordentlichen Durst mit: Im trüben November war der – nach den Erfahrungen der vergangenen Veranstaltungen – enorme Biervorrat extrem schnell geleert. Innerhalb mehrerer Stunden verdrückten die Gäste zudem fast 1.000 Pralinen. Einige Eindrücke in unserer Fotogalerie.

Travian steigt bei northworks ein

Mi, 03/03/2010 - 10:28

In der Gerüchteküche wurde in den vergangenen Wochen schon mehrmals über große Veränderungen bei der Browserspieleschmiede northworks (www.northworks.de) spekuliert. Nun rücken die Hanseaten endlich mit den Neuigkeiten raus: Travian Games (www.traviangames.de) aus München, die Macher des Megaerfolgs Travian (www.travian.de), steigen beim Hamburger Start-up ein. Die Bajuwaren übernehmen die Anteile von DuMont Venture, dem High-Tech Gründerfonds und einigen Business Angeln. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt.

northworks wurde Anfang 2006 von den Informatikern Sascha Kaddatz, Thomas Lehr und Axel Würthele gegründet. Neben dem Online-Fußballmanager goalunited brachten die Hamburger bereits das Basketball-Managerspiel Ballersunited aufs Spielfeld. Nach eigenen begeistern die beiden Spiele rund 1,8 Millionen Gamer. “Zum zweiten Mal in diesem Jahr konnten wir eine Beteiligung nicht nur profitabel veräußern, sondern dem Unternehmen damit die Grundlage für ein sehr nachhaltiges operatives Wachstum geben”, sagt Alex von Frankenberg vom High-Tech Gründerfonds. “Wir sind sehr glücklich über diesen Zuwachs. Online-Sportspiele liegen im Trend und wir freuen uns sehr, mit northworks in diesem stark wachsenden Markt deutliche Akzente zu setzen”, sagt Florian Bohn, Geschäftsführer von Travian Games.

Vom Hobbyprojekt zum Unternehmen

Das Browserspiel Travian zählt zu den großen Erfolgsgeschichten im deutschsprachigen Internet. Seit dem Start im Sommer 2004 entwickelte sich das anfängliche Hobbyprojekt zu einem stattlichen Unternehmen. Ins Leben gerufen wurde Travian, ein Aufbaustrategiespiel, welches in der Antike spielt von Gerhard Müller. Inzwischen ist Travian in über 50 Länderversionen spielbar und verfügt über mehrere Millionen aktive Spieler. Das ehemalige Hobbyprojekt beschäftigt mittlerweile über 120 Mitarbeiter. Mit Imperion (www.imperion.de) schickten die Travian-Macher  im Sommer des vergangenen Jahres in neues Spiel ins Rennen. Bereits Ende 2007 legten sich die Bajuwaren mit TG Nord, welches von Björn Lilleike geführt wird, ein zweites Standbein zu. Der Ableger verzaubert die Browserspielewelt mit Wewaii (www.wewaii.de). Die Sportspiele von northworks passen somit optimal zum Portfolio von Travian Games.

Artikel zum Thema
* Travian lässt Beiboote zu Wasser
* ds-Videointerview: Sascha Kaddatz von northworks
* DuMont steigt bei northworks ein
* High-Tech Gründerfonds und Dealjaeger.de-Macher investieren in northworks

Der App Store – Was Entwickler künftig beachten müssen – Gastbeitrag von Christian Häfner

Mi, 03/03/2010 - 07:00

Das iPhone revolutionierte bereits vor wenigen Jahren das Verhalten einer ganzen Generation. Durch ausgereifte Technologie gepaart mit innovativem Design setzte Apple einen bedeutenden Meilenstein in der Smartphone-Welt. Der Erfolg des iPhones resultiert aber auch aus dem für Apple eher untypischen, aber genialen Zug den App Store öffentlich zu machen. Über das von Apple zur Verfügung gestellte Software Development Kit (SDK) konnten Entwickler fortan ihrer Kreativität in der Gestaltung eigener Apps freien Lauf lassen. Waren es im Juli 2008 erst 500 Apps, darunter hauptsächlich einfache Spiele, so sind dies heute nur 1,5 Jahre später bereits über 140.000 Apps im App Store. Von Spielen bis hin zu Business-Anwendungen, von einfach bis komplex. Kurzum: der AppStore lässt kaum mehr Wünsche offen.

Wenn es schon alles gibt, warum wächst der App Store exponentiell weiter und was macht künftig den Erfolg einer App aus? Auf den M-Days in München wurde ein wesentlicher Trend deutlich: Immer mehr Dienstleister haben sich “im Markt gefunden” und buhlen nun darum Großaufträge zu gewinnen. Daraus folgt, dass vor allem immer mehr große, namhafte Firmen reagieren und den Trend nicht verschlafen wollen. Derzeit also ein lukrativer Markt für Dienstleister im App-Umfeld.

Gleichzeitig lässt sich über den Sinn und Unsinn der nun wachsenden App-Flut philosophieren. Ein paar Beispiele zeigen vielleicht, warum: Becks, Zara, Philadelphia oder Porsche. Alles namhafte und starke Marken, und alle mit einer eigenen kostenlosen Apps im App Store vertreten. Was sie tun? Bilder, Produktinformationen oder abgezweigte Drittinformationen wie Events bei Becks anzeigen. Die Frage nach dem Sinn dieser Apps kann letztlich jeder für sich selbst beantworten. Ob sie den App Store jedoch langfristig dominieren werden, wage ich zu bezweifeln.

Aufgrund der wachsenden Vielfalt an Apps wird besonders die Frage nach dem Nutzen der hinzukommenden Apps interessant. Der Mehrwert durch neue Apps für die iPhone-Gemeinde wird vermutlich abnehmen. Hauptgrund dafür ist mittlerweile erreichte Reife des App Stores, die defacto die meisten, wenn nicht alle, Bedürfnisse erfüllt. Natürlich ermöglichen technologische Innovationen immer wieder neue Nischen aus denen neue Bedarfe entstehen. Auf die “zu füllenden Bedarfslücken” reagieren jedoch i.d.R. viele mehr Entwickler mit Apps, als es nötig ist um den Bedarf zu stillen. Das bedeutet nicht, dass der Nutzen ausschließlich bei Marken-Apps zu hinterfragen ist. Das Ziel vieler Auftraggeber liegt jedoch aktuell eher darin Präsenz zu zeigen als eine wirklich “coole, für den Nutzer mehrwertbringende Applikation” zu zeigen. Mit anderen Worten: es geht um Werbung!

Zwar ist der AppStore offen, langfristig wird er aber von den Nutzern gesteuert. Ein Beispiel: Die Porsche-App registriert ein Marken-affiner Nutzer z.B. im Store, schaut sich die Screenshots an und lädt sie ggf. auf sein iPhone. Nach nur einer Benutzung erscheint der Inhalt langweilig und die App wird wieder gelöscht. Ist das das Ziel, was die Porsche-Marketingabteilung angestrebt hat? Vielleicht! Präsenz zeigen ist das Ziel! Habe ich den langfristigen Anspruch der Nutzer erfüllt? Eher nicht!

Nutzer haben andere Ansprüche! Damit eine App langfristig auf dem iPhone bleibt muss sie folgende Kriterien erfüllen:

1. Sie muss einen erkennbaren Mehrwert liefern. Meist bestätigt durch den”Wow-Effekt”, also etwas Unerwartetem. Beispiele sind z.B. Apps zum Auto finden oder eine App, die mir den Busfahrplan aktuell auf mein Handy zaubert. Dinge, die meinen Alltag erleichtern.

2. Usabilty: es geht darum, schnell, einfach und gezielt bestimmte Informationen zeitgenau abrufen zu können. Umständliches Weiterleiten wirkt hier z.B. eher unattraktiv.

3. Sie muss fokussierte Informationen liefern: eine App sollte idealerweise schon im Namen verraten, was sie tut. Dass ich z.B. bei Becks auch Events finden kann wird erst auf den zweiten Blick sichtbar. Ob es Gutscheine, Fahrkarten oder Sehenswürdigkeiten sind, zu jedem Bedürfnis habe ich (in der Zukunft) die richtige App parat.

Fazit
Aktuell ist die Werbewirksamkeit der starken Marken vielleicht noch ausreichend stark, sodass ein abnehmender Trend in der Entwicklung vermeintlich nutzenbefreiter Apps erst mittel bis langfristig zu erwarten sein wird. Für die Zukunft gilt jedoch ganz klar: Nutzen und Qualität wird sich unter den Apps durchsetzen! Nutzer werden “sinnlose” Apps seltener bis gar nicht mehr laden und damit die Attraktivität für Auftraggeber solcher Apps nehmen. Ob es sich für die Firmen dann noch lohnt wird sich zeigen. Ein gegenläufiger Trend könnte jedoch auch durch die technologischen Entwicklungs-Kits für Apps sein, die die aktuelle Flutwelle erst noch einmal richtig groß werden lässt.

Zur Person
Christian Häfner arbeitet seit 2008 im IT-Projektmanagement für die Otto Group. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich intensiv mit den Themen Location based Services, Mobile und Software as a Service. Christian ist Entrepreneur aus Leidenschaft und aktiv in online Unternehmungen wie Fastbill (www.fastbill.com) involviert. Zudem arbeitet er aktuell an einem Start-up im mobilen Umfeld. Über die Fortschritte und Erfahrungen bloggt er regelmäßig auf StartUpTank.de. Christian freut sich jederzeit über Inspiration und Denkanstöße sowie Austausch zu Theorien und Erfahrungen.

Artikel zum Thema
* iStartup: Von 0 bis iPhone – Gastbeitrag von Sascha Konietzke

Econa mischt bei Unimall mit

Di, 03/02/2010 - 15:15

Die Internetgruppe Econa baut ihr E-Commerce-Standbein weiter aus: Wie erst jetzt bekannt wurde beteiligte sich das Berliner Unternehmen Ende des vergangenen Jahres an Unimall (www.unimall.de). Der Bildungskunden-Shop, der 2005 an den Start ging, vergünstigte Produkte für Kunden aus dem Bildungsbereich, also Schüler, Lehrer und Studenten. Unimall wurde von Florian Schultz (ehemals allmaxx) und der Ampere AG gegründet. Mitgründer von Ampere wiederum war Bernd Hardes, der Kopf von Econa. So schließt sich der Kreis. Die Anteil an Unimall übernahm Econa von Florian Schultz, der inzwischen als General Manager EMEA & Director of Education International bei livescribe, einem Anbieter von Digitalstiften, arbeitet. Unimall betreibt in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien eigene Online-Shops. Zum E-Commerce-Portfolio von Econa gehört ansonsten der Schnäppchendienst Sparwelt.de (www.sparwelt.de). Das kleine Blog mauserte sich in den vergangenen Monaten zu einer “echten” Plattform rund um das Thema günstige Angebote. Beide Angebote hätten eine gemeinsame Mission: ihren Kunden jeden Tag aufs Neue die besten Preise für ausgewählte, gute Produkte zu bieten, heißt es Seitens Econa.

Artikel zum Thema
* Unimall expandiert nach Österreich

Lesenswert: Bing, Yahoo, Schnelle Finanzierungsrunden, Sascha Lobo, Cloud-Computing, Picnik

Di, 03/02/2010 - 10:11

Aktuelle Links zu Web- und Gründergeschichten in Kurzform.

Bing: Aufholjagd in Zeitlupe
Yahoo darf mit Bing suchen. Sowohl das US-Justizministerium als auch die EU-Kommission haben kürzlich dafür grünes Licht gegeben. Die Suche auf Yahoo arbeitet künftig mit Microsoft-Technologie. Dass dieser Deal Microsofts Suchmaschine Bing zum großen Durchbruch verhilft, wird von Marktbeobachtern angezweifelt. In Sachen Popularität hinkt man dem Branchenprimus Google immer noch weit hinterher.
betabuzz

Schnelle Finanzierungsrunden und Gründer vs. VCs
Heute habe ich einen Anruf von einem befreundeten Gründer bekommen, der für sein neues Startup einen Vorvertrag (Term Sheet) von einem Investor angeboten bekommen hat. Es ging um einige inhaltliche Themen, die relativ einfach zu klären waren, aber mir ist eine Besonderheit aufgefallen: Der Notartermin war sehr zügig angesetzt, so dass dem Gründer nicht viel Zeit blieb, sich noch großartig nach anderen Investoren, ausführlichem Rat oder Verhandlungsmasse umsehen konnte.
PhilippMoehring.de

Vom Wert der Vielen im Internet
Die Masse ist weise. Die Wirtschaft muss das vernetzte Wissen im Internet für sich nutzen. So wie Blogautor Sascha Lobo für dieses Essay Anregungen aus seinem digitalen Kosmos sammelte.
wiwo.de

Cloud-Computing & Green ICT – Ist Cloud-Computing wirklich umweltfreundlich?

Die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA plant für Juni 2010 die Herausgabe neuer Richtlinien für die Effizienz von Rechenzentren. Die unter das Dach des “Energy Star” Programms der EPA fallenden Richtlinien werden Rechenzentren ein Werkzeug an die Hand geben, mit dem diese ihre Effizienz auf einer Skala von eins bis 100 messen können. Ab einem Rating von mehr als 75 erfolgt die Zertifizierung mit einem Energy Star.
Gründerszene

Virtueller Luxusmode-Shop aus Dubai
Der in Dubai ansässige Luxus-Lifestyle-Shop Boutique1 eröffnet nun auch einen virtuellen Laden. Der Onlineshop bietet neben exklusiver Mode Stilberatung durch Prominente und Interviews mit Designern.
Internet World Business

Google acquires photo-editing startup Picnik
Photo-editing start-up Picnik is reporting on its blog that it has been acquired by Google. Picnik is a service that allows users to “make their photos fabulous” with a set of editing tools that include effects, fonts, shapes, and frames.
TheNextWeb.com

Start-up Spot: MyStocks

Di, 03/02/2010 - 07:00

Für ihren TV-Spot hagelte es erst mal eine Klage: Die Aktien- und Finanzcommunity MyStocks (www.mystocks.de) weist derzeit nach, dass in ihrem Werbefilm kein echter Igel an die Zimmerdecke katapultiert wird sondern es sich dabei um eine – äußerst gut gemachte – Attrappe handelt. Zum Inhalt: Per Igel-Schuss “empfiehlt” der Finanzberater einer Kundin, in welchen Markt sie investieren soll. Der Spot ist der erste von dreien, die als Kampagne von Anfang Dezember bis Mitte Februar im deutschen Fernsehen zu sehen waren. “In unseren Spots stellen wir drei klassische Beratungssituationen dar und persiflieren, welch seltsame Empfehlungen Anlageberater oftmals aussprechen. Privatanleger geben sich meist bessere Tipps als man sie beim Finanzberater bekommen würde”, erklärt Guido Veth, Produktmanager bei MyStocks.

Für die Kampagne hat die Aktiencommunity keinen Geringeren als die Agentur Jung von Matt engagiert. Sowohl über die Produktionskosten als auch über das Mediaetat schweigt man sich aber aus. Zu sehen war der Spot auf N24: “Unsere klassische Zielgruppe ist männlich, zwischen 25 und 45 Jahren und mit einer Affinität zu Finanzprodukten.” Bei den drei Filmen handelt es sich um die erste TV-Kampagne. Man habe dabei nicht die Plattform in den Mittelpunkt gestellt, sondern ein Bewusstsein für die Marke geschaffen. Den Erfolg der Werbeaktion misst MyStocks anhand von Google Analytics und den Registrierungen seit Beginn der Kampagne. “Es lief relativ klassisch ab: In den ersten beiden Wochen blieb es relativ ruhig, bis Anfang Februar vervierfachten sich die Anmeldungen plötzlich.”

Artikel zum Thema
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Kurzmitteilungen: PaperC, O’Reilly, DealTicket, CityDeal, meinestadt.de, My Unique Bag, idbeer.de7

Mo, 03/01/2010 - 16:05

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Jubel im Hause von Technik- und IT-Fans: Die Dokumentenplattform PaperC (www.paperc.de) nimmt über 600 E-Books des O’Reilly Media Verlags in ihr Sortiment auf. Nutzer können die Texte am Bildschirm kostenlos lesen. Wer sie darüber hinaus herunterladen, drucken oder in der eigenen Bibliothek anlegen will, zahlt Gebühren für den Dienst. “O’Reilly begrüßt innovative Entwicklungen im Bereich digitales Lesen durch Firmen wie PaperC. Unsere E-Books sollen überall dort erhältlich sein, wo unsere Kunden sie kaufen möchten”, sagt Andrew Savikas, Vize-Präsident von O’Reilly Media Digital Initiatives. Darüber hinaus kündigt PaperC an, noch in diesem Jahr eine englischsprachige Version herauszubringen.

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* Unbedingt lesen: “Der Fixierungscode: Was wir über das Internet wissen müssen, wenn wir überleben wollen”. sevenload-Gründer Ibrahim Evsan taucht in diesem Buch in die digitale Welt ein und erklärt verständlich, was sich hinter all den Begriffen verbirgt, von denen man manche nur vom Hörensagen kennt, wie man sich vor den Gefahren schützt, wie man seinen Ruf im Netz pflegt, welche gewaltigen Veränderungen wir aus seinen Weiten noch zu erwarten haben und wie wir auch als Volkswirtschaft in der digitalen Zukunft bestehen können.
“Der Fixierungscode” bei amazon bestellen

* Groupon-Fieber I: DealTicket (www.dealticket.de) öffnet – wie angekündigt – seine Pforten. Los geht es in Berlin und Hannover. Geschäftsführer von DealTicket ist Philipp von Schönfels, ansonsten Geschäftsführender Gesellschafter der Cepa Biotech GmbH. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Mit DealTicket entdeckst Du Deine Stadt jeden Tag neu. Ob Ausgehen, Kultur, Wellness oder Sport: Wir finden den besten Deal in Deiner Stadt”.

* Groupon-Fieber II: Das Städteportal meinestadt.de (www.meinestadt.de) kooperiert mit Groupon-Anbieter CityDeal (www.citydeal.de). Ab sofort finden Nutzer der Lokalplattform neben Veranstaltungshinweisen und Co auch die täglichen Gutscheinaktionen von CityDeal auf ihrer Seite. “Wir freuen uns, zusammen mit CityDeal.de unseren Bereich Einkaufen und Angebote weiter auszubauen. Unser Ziel ist es, Verbrauchern praktische Hinweise zu geben, wie sie in ihrer Stadt Geld sparen können. CityDeal.de ist hierfür der ideale Partner”, sagt Dirk Habermann, Abteilungsleiter Kooperationen von meinestadt.de.

* Taschen haschen: Bis die Testphase Ende April endlich los geht, können sich Nutzer beim Taschendesigner My Unique Bag (www.myuniquebag.de) voranmelden und sich so 20 Euro für die erste Bestellung gutschreiben lassen. Dann heißt es abwarten und Tee trinken: Mit Eröffnung der Testphase wählen Taschenbegeisterte aus sechs Grundmodellen ihren Favoriten aus und werden anschließend selbst zum Designer. “Momentan verfügen wir über 60 Ledersorten und 20 Stoffe, die zu den verschiedenen Grundmodellen nahezu beliebig kombiniert werden können. Alle Materialien entsprechen unseren hohen Qualitätsstandards und wurden in einem langen Prozess von uns getestet”, sagt Mitgründer Stephan Smalla.

* Mass Customization in flüssig: Bei idbeer.de (www.idbeer.de) kann jeder sein eigenes Flaschenbier gestalten. Biersorte, Flaschenfarbe und Bestellmenge sind frei wählbar, zusätzlich gibt es einen Etiketten-Konfigurator und 100 Gestaltungsvorlagen. Auch eigene Motive oder Fotos können miteinbezogen werden. “Unsere Kunden reichen vom trinkfreudigen Studenten bis hin zu seriösen Unternehmen, die mit ihren Kunden oder Mitarbeitern persönlich anstoßen möchten. Mit idbeer.de bekommt Biertrinken eine ganz neue Aussage, ob als Geschenk oder als persönliche Brand”, sagt Mit-Geschäftsführer Kim Felixmüller. Aktuell besteht das Sortiment aus Premium Pilsner und Hellem Exportbier, es oll aber weiter ausgebaut werden.

Sehenswert: Lutz Preußners von froodies im Interview

Mo, 03/01/2010 - 14:15

Vielen Dank an Venture TV für die Bereitstellung des Videos.

Artikel zum Thema
* froodies.de liefert Lebensmittel

Startup-Barometer 2/2010

Mo, 03/01/2010 - 11:55

Neuer Monat, neues Barometer. Wie immer listet das Startup-Barometer die meist geklickten und somit meist gelesenen deutschen Start-ups auf unseren Seiten im vergangenen Monat auf. Grundlage für die Berechnung dieser Klickparade sind unsere Statistiken bei Google Analytics sowie die Anzahl der Suchanfragen auf deutsche-startups.de. Die aktuelle Hitliste berücksichtigt das Datenmaterial von Anfang bis Ende Februar.

Im kurzen Febraur interessierten sich unsere Leser erneut besonders für CityDeal (www.citydeal.de). Auf dem zweiten Platz folgt erneut Mitbewerber DailyDeal (www.dailydeal.de). Der dritte Platz geht an CoupoMania (www.coupomania.de). Der Groupon-Klon von Dennis Singh und Mirko Boll gab Anfang Februar auf. Auf dem vierten Platz landet mit dem Avocado Store (www.avocadostore.de), ein Internet-Marktplatz für nachhaltige Produkte, das erste nicht Groupon-Konzept. den fünften Platz sichert sich verwandt.de (www.verwandt.de). MyHeritage (www.myheritage.com), ein israelisches Stammbaum-Start-up schluckte die OSN Online Social Networking GmbH, das Unternehmen hinter verwandt.de, Anfang Februar. Der Einstieg von Tengelmann bei brands4friends (www.brands4friends.de) katapulitierte das junge Unternehmen auf den sechsten Platz. Wie deutsche-startups.de von einem mit dem Vorgang vertrauten Mitarbeiter in Erfahrung bringen konnte, zahlte Tengelmann für den knapp zehnprozentigen Einstieg bei brands4friends imposante 10 Millionen Euro. Die Anteile stammten von spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski und seinem Team Europe Ventures sowie einigen Business Angels.

Die gefragtesten deutschen Start-ups im Februar

1. CityDeal (1)
2. DailyDeal (2)
3. Coupomania (-)
4. Avocado Store (-)
5. verwandt.de (-)
6. brands4friends (-)
7. cooledeals (3)
8. reduti.de (-)
9. Mister Spex (-)
10. Gimahhot (-)

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* Startup-Barometer 7/2009

Lesenswert: Weltraum-Tweets, Lokalisten, Tengelmann, Browser-Games, Qype, SellaBand

Mo, 03/01/2010 - 10:15

Aktuelle Links zu Web- und Gründergeschichten in Kurzform.

Astronaut twittert Fotos aus dem Weltraum
Der Kurzmitteilungsdienst Twitter erobert nun auch den Weltraum: Seit wenigen Wochen kann die ISS-Besatzung im Internet surfen. Der Taikonaut Soichi Noguchi beeindruckt die Welt seitdem mit überwältigenden Fotos, die er über Twitter der ganzen Welt zugänglich macht. Der japanische Astronaut nutzt dazu den Kurzmitteilungsdienst und den Fotodienst Twitpic, mit dem jeder seine Bilder blitzschnell über Twitter verbreiten kann.
betabuzz

Der letzte Ur-Lokalist: CTO Degenhart verlässt die Community
Der letzte Lokalisten-Gründer geht von Bord: CTO Andreas Degenhart verlässt das Unternehmen, laut Mitteilung um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Seine Aufgaben für Entwicklung und IT übernimmt künftig Geschäftsführer Jens Doka. Weiterhin an Bord ist noch die Vorsitzende der Geschäftsführung Stepahnie Waehlert.
kress.de

Haub will Onlinebeteiligungen ausbauen
Karl-Erivan Haub, geschäftsführender Gesellschafter der Tengelmann-Gruppe, will nach den Beteiligungen an brands4friends und Zalando weiter in E-Commerce-Start-ups investieren. Auch wenn er die Menschen, mit denen er es dort zuweilen zu tun hat, manchmal sehr “skurril” findet.
Internet World Business

Boombranche Browser-Game: Die kleinen Könige der Spielebranche
Die klassische Videospielbranche schwächelt, doch das Geschäft mit Browser- und Social Games wie “Farmville” boomt. Die grafisch meist einfachen Internet-Spielchen sind im Prinzip kostenfrei – und dennoch ein riesiges Geschäft.
Spiegel Online

Qype, The Yelp Of Europe, Gets A Look From Google & Nokia
Hamburg, Germany based Qype, a Yelp-like site that’s focused on European markets, has recently had long acquisition looks from both Google and Nokia, we’ve heard from multiple sources. A deal with Nokia in particular was looking extremely likely until recently.
TechCrunch

Bankrupt, Crowd-Funded SellaBand Acquired by German Investors
SellaBand, the bankrupt crowd-funded online record label, announced late Wednesday afternoon that it has found buyers and a new CEO in Munich, Germany. The announcement says the site, which tried to reinvent the traditional model by raising tens of thousands of dollars from fans to fund the creation of albums, will go back online tomorrow.
wired.com



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