Weiterbildungsblog

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Jochen Robes on learning, knowledge, and technology
Aktualisiert: vor 12 Stunden 51 Minuten

Why Participatory Culture Is Not Web 2.0: Some Basic Distinctions

Fr, 05/28/2010 - 07:51

Es gibt aktuell zwei Bücher, die sich mit Bildung und DIY beschäftigen: “DIY U: Edupunks, Edupreneurs, and the Coming Transformation of Higher Education” von Anya Kamenet und “DIY Media: Creating, Sharing and Learning with New Technologies” von Colin Lankshear und Michele Knobel. Für das Letztere hat Henry Jenkins ein Nachwort geschrieben und in seinem Blog veröffentlicht. Hier rückt er mögliche Missverständnisse zurecht (”Do It Yourself rarely means Do It Alone.”), um dann seine Vorstellungen einer Partizipations-Kultur (”participatory cultures”) darzulegen. Wobei er recht tief in Beispiele von Fan-Communities eintaucht. Als er zum Schluss des Artikels allerdings eine Verbindung zu “Learning 2.0″ herstellen will, verliert er sich in Kurzschlüssen (z.B. “Web 2.0″ is not a theory of pedagogy; it’s a business model.”) Wie auch immer, DIY kommt auf meine Lektüreliste.
Henry Jenkins, Confessions of an Aca-Fan, 24. Mai 2010

10 ways to keep courses short

Do, 05/27/2010 - 06:18

Das gilt für alle Texte, für jede Email, jeden Blogpost und, ja, auch Kurse und Trainings. Kürzen. Überflüssiges von Bord werfen. Auch wenn es Zeit kostet. Der Leser/ Lerner wird es danken!

“Cognitive overload is the norm in education and training. New teachers present too much too soon, to bewildered learners. Lecturers hammer out dense, hour long lectures. Trainers construct overlong, padded-out courses. Whether it’s classroom, lecture, conference talk, workshop or e-learning, it’s usually too long. Don’t take a scalpel to your courses, take an axe - aim for 30% reduction on first pass.”

Donald Clark hat auf seiner Seite übrigens eine Reihe weiterer nützlicher Praxistipps festgehalten …
Donald Clark, Donald Clark Plan B, 25. Mai 2010

The Death of the Open Web

Do, 05/27/2010 - 05:23

Ein Prosa-Glanzstück. Lange Zeit schien alles in die eine Richtung zu gehen: “open”. Auch in der Weiterbildung haben wir die “open”-Initiativen gesammelt, von “Open Access”, über “Open Educational Resources” bis “Open Teaching”. Und wurden gleichzeitig bestätigt, dass Bezahlmodelle im Web irgendwie nicht funktionieren. Das scheint jetzt anders, Apple sei Dank. Hier mein Lieblingssatz aus dem New York Times-Artikel:

“People who find the Web distasteful — ugly, uncivilized — have nonetheless been forced to live there: it’s the place to go for jobs, resources, services, social life, the future. But now, with the purchase of an iPhone or an iPad, there’s a way out, an orderly suburb that lets you sample the Web’s opportunities without having to mix with the riffraff.”

Es gehört sicher zur Ironie der Geschichte, dass auch dieser Artikel in einigen Tagen wahrscheinlich nur noch gegen harte Währung zu lesen sein wird.
Virgina Heffernan, The New York Times, 17. Mai 2010

U.K. Corporations Cut Training Budgets and Staff, Gained New Efficiencies

Mi, 05/26/2010 - 15:06

Der Weiterbildungs-Branche geht es nicht gut, hier nicht und auch nicht in UK. So berichten die amerikanischen Berater von Bersin & Associates, dass britische Unternehmen 2009 ihre Weiterbildungsbudgets um 4 Prozent und ihr Bildungspersonal um 5 Prozent gekürzt haben. E-Learning und Virtual Classroom Training machen erst 14 Prozent aller Trainingsstunden aus (die USA kommen auf das Doppelte). Und sonst:

“Informal and social learning approaches are still in their infancy in the U.K. But as organizations realize that most learning takes place outside of the classroom or online course, they are putting in place coaching, experiential and social learning environments.”
Chief Learning Officer, 24. Mai 2010

The Web Shatters Focus, Rewires Brains

Mi, 05/26/2010 - 04:07

Eine Fülle von Studien zitiert Nicholas Carr (”Does IT Matter?”, “Is Google Making Us Stupid?”), um noch einmal auszurufen: Das Internet verändert unser Gehirn und unser Denken - und das nicht zum Guten! Denn das Internet fördert kursorisches Lesen und erschwert tieferes Verstehen. Hypertext und Link sind die Wurzel allen Übels. Das Internet, so Carr, ist ein “interruption system”, von dem wir längst abhängig geworden sind, so dass “we willingly accept the loss of concentration and focus, the fragmentation of our attention, and the thinning of our thoughts …”

Der Artikel, das sei hier festgehalten, ist ein Lesevergnügen! (more…)

Here Are Ten Rules to Create Engaging Elearning

Di, 05/25/2010 - 21:52

Wenn man einmal die grundsätzlichen Fragen über Training & Learning, über formales & informelles Lernen für einen Moment beiseite schiebt, dann bleibt in der Regel ein e-Learning-Kurs, den man besser oder schlechter gestalten kann. Hier sind 10 praxisnahe Regeln, um näher an das “besser” zu kommen. Besonders gefallen haben mir 1) “Don’t Create the Course” (!), 4) “Free Up the Navigation” und 9) “There’s a Place for Novelty”.
Tom Kuhlmann, The Rapid Elearning Blog, 25. Mai 2010

Sir Ken Robinson: Bring on the learning revolution!

Di, 05/25/2010 - 12:53

Nach vier Jahren ist Ken Robinson wieder auf der TED Bühne, wieder mit einem sehr emotionalen Vortrag und einer Variation seines Lieblingsthemas: dass wir unsere Talente nicht ausschöpfen, weil unser Bildungssystem an überholten Prinzipien (z.B. Linearität) und Routinen festhält. Robinson ist ein Entertainer, der selbstsicher und mit gezielten Humoreinlagen seine Botschaft herüberbringt. 16:48 Minuten.

“In this poignant, funny follow-up to his fabled 2006 talk, Sir Ken Robinson makes the case for a radical shift from standardized schools to personalized learning — creating conditions where kids’ natural talents can flourish.”
Ken Robinson, TED Talks, Mai 2010

Welches sind Ihre Top 3 Wissensmanagement-Instrumente, die Ihnen Ihre tägliche Arbeit ungemein erleichtern?

Fr, 05/21/2010 - 21:55

Boris Jäger stellt diese Frage in der Gruppe Knowledge Management auf Xing und hat bereits einige interessante Antworten erhalten. Vieles dreht sich darum, was man mit Informationen alles machen kann, nämlich: suchen, festhalten, archivieren, strukturieren, sortieren, kommunizieren, organisieren, vernetzen, sammeln, teilen, verifizieren … Dazu werden einzelne Tools oder ganze Web 2.0-Suites genutzt, einige antworten “2.0″ (Social Networking, Newsreader, RSS), andere “1.0″ (”Ich”, Telefon, Email). Wer mitmacht, kann Freikarten für kommende Wissensmanagement-Konferenzen gewinnen.
Boris Jäger, XING, Gruppe: Knowledge Management, 17. Mai 2010

e-Learning 2020

Fr, 05/21/2010 - 17:03

Ein weiteres Video, das sich um die Zukunft von e-Learning bemüht. Natürlich gibt es 2020 kein e-Learning mehr, weil es kein Learning mehr gibt. Alles ist da, nur einen kurzen Gedanken entfernt. Wobei sich Lernen auch hier auf das (Auswendig-)Lernen von Fakten oder motorischen Fähigkeiten beschränkt. 4:50 Minuten. Fürs Wochenende.
daveyboond, YouTube, 25. September 2009

Social Learning Environment Manifesto

Do, 05/20/2010 - 19:58

Dieses Manifest ist schon ein paar Tage alt, aber erst kürzlich an irgendeiner Stelle meines Netzwerks aufgetaucht. Auch Matt Crosslin treibt die Frage, wie zukünftige Lernumgebungen aussehen können und auch seine Perspektive ist “to turn the LMS inside out”: “Our goal with the SLE is two fold: to aggregate student Personal Learning Networks (PLN) and make the teacher’s administrative task easier in the process.”

Der Artikel beschreibt sehr detaillert, mit konkreten Beispielen und aus verschiedenen Perspektiven (Lehrer/ Student), wohin die Reise gehen könnte. Im Mittelpunkt dieses SLE-Szenarios stehen Tags und RSS.
Matt Crosslin, EduGeek Journal, 18. März 2010 



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